Mittwoch, 22. März 2017

Spatenstich in Berchum

Heute um 11:30 Uhr war es soweit. Spatenstich für sonnige Baugrundstücke in Berchum an der Tiefendorfer Straße.



Bezirksbürgermeister Voss und die Krippner Brüder (SPD) waren vor Ort.


Hier entstehen 14 repräsentative Häuser und schöne Gärten mit Grundstücksgrößen von ca. 280 m² bis zu 525 m² zu Preisen von ca. 220,00 Euro pro Quadratmeter für das Grundstück. Zuzüglich Anschlußkosten zum Haus, Teilungskosten ÖbVI in Höhe von 1.950 Euro sowie Kanalschacht in Höhe von 1.500 Euro, dafür aber keine Makler-Courtage.

Die Arbeiten der Erschließung wurden bereits begonnen und mit einer Fertigstellung dürfte im Juli 2017 zu rechnen sein, soweit das Wetter mitspielt.

Die Grundflächenzahl ist mit 0,4 und die Geschossflächenzahl mit 0,8 angegeben, bei einer 2-geschossigen Bauweise mit Satteldach.

Auf jedem Grundstück kann eine PKW-Garage und ein Stellplatz entstehen.

So soll es später aussehen 


Von den 14 Grundstücken sind derzeit nur noch die Nr. 12, 13, 14 erhältlich (22.03.2017), die Grundstücke, die direkt an der Tiefendorfer Str. gelegen sind.

Mit dem PKW erreicht man die Grundstücke von der "Tiefendorfer Str." aus über eine 5,80 m breite gepflasterte Zufahrstrasse und eine weitere Zuwegung besteht für Fußgänger und Radfahrer über "Auf dem Burhof", die allerdings für PKW durch einen Pöller verschlossen bleibt.  Grundstück Nr. 12 dürfte somit den meisten Verkehrslärm mitbekommen.


Und was ist mit Internet? 


Nun die Kabeltrommel ist bereits da.


Das Telefonkabel aus Kupfer ist schon da

Wie man unschwer erkennen kann, kein Glasfaser sondern ganz normales Kupferkabel. Man will aber auf jeden Fall noch ein weiteres Leerrohr verlegen um später auch mal ein Glasfaserkabel einziehen zu können.

Man wird sich überraschen lassen müssen, welche Download-Geschwindigkeiten hier zu Beginn anliegen werden. Vermutlich ehr so um DSL 2000 und es dürfte auch noch zu prüfen sein, ob der HVT 5 überhaupt noch genug Ports bereitstellen kann um die 14 Häuser zu versorgen.

Ansonsten liegen die Häuser ja zumindest in dem Bereich, der laut Telekom innerhalb der nächsten 3 Jahre ausgebaut werden soll. Vermutlich dann aber nur mit VDSL.









Donnerstag, 16. März 2017

"Wir haben lange eine zu konservative Sichtweise verfolgt"

Ja, es gibt so Tage, da kann man sich nur wundern, so wie gestern als die Türken beschlossen haben niederländische Kühe auszuweisen oder als ich das obige Statement von Michael Hösterey, Vorstandsmitglied der Breitbandgenossenschaft Lennetal in der Westfalenpost gelesen habe.

Nun ist die Katze endlich aus dem Sack, nach dem immer noch nicht vorhandenem halbfreiem W-Lan in der City und den paar wenigen E-Car-Zulassungen wissen wir nun, auch die Breitbandgenossenschaft hat das hoch gesteckte Ziel von über 100 Genossen vorerst nicht erreicht. Es haben sich noch immer nicht mehr als 25 Mitglieder gefunden um das Lennetal mit Glasfaseranschlüssen zu verkabeln.

Die Gründe dafür sind vielfältig. man muss nur mal mit den Menschen in dem Gebiet sprechen.

Die Genossenschaftsanteile sind zu hoch, die Methode der Strafzahlung für zu spät unterzeichnende Genossen war sicherlich auch kein geschickter Schachzug, aber der größte Fehler im System dürfte wohl sein, das die Genossen nur untereinander Geschäfte tätigen wollen.

Und als Sahnehäubchen dann noch die Aussicht für einen "normalen" Internetanschluß auch noch 149,00 Euro im Monat zahlen zu dürfen, so man es den Werbeunterlagen der Genossenschaft entnehmen kann, die vom Oberbürgermeister Erik O. Schulz Ende Dezember 2016 an alle Gewerbetreibenden und Immobilienbesitzer in dem Gebiet verschickt wurden.


Alles auf Anfang - eine neue Idee

Aber nun hat man eine neue Idee, neu allerdings nur für die Genossenschaft, man möchte die Genossen per Richtfunk anbinden.

Nun wissen die Eingeweihten ja schon lange, nur Kabel ist das Wahre und Funk funktioniert bisweilen eben doch nicht zu 100 %, ganz davon abgesehen sind solche "Richtfunktöpfe" auf dem Dach auch nicht gerade die sicherste Alternative für eine Firma sind - ein gezielter Schuß aus dem Kleinkalibergewehr und "Aus die Maus". Vom Anzapfen - Stichwort "Industriespionage" wollen wir gar nicht erst reden.

Ich erinnere mich noch gut an die Wendezeit in Berlin , wo wir für West-Banken Baucontainer mit Satschüsseln ausgerüstet haben um den Osten besiedeln zu können. Da gab es halt nichts anderes - da war das temporär ok - aber heute sieht man sowas selbst da nicht mehr - Warum wohl?


Und der Übergang ins WWW?

Und nach wie vor ist das Problem , wer soll denn wo dann überhaupt den Übergang ins Internet schaffen? Was nützt mir das beste Heimnetz, egal ob per Glas, Kupfer oder Funk wenn der Übergang nicht klar ist - und an wen binde ich mich da wohl möglich, zu welchen Kosten und für wie lange?

Ganz davon abgesehen ist der Service für Richtfunkstrecken, den dann die Breitbandgenossenschaft als Betreiber leisten muss, erheblich höher als für eine Glasfaserleitung in der Erde - wer will denn da die Techniker vorhalten und was soll das kosten?


Ist das alles nötig? 

Statt diesem Geraffel würde ich mich lieber zusammentun und der Lokalpolitik mal aufs Rad helfen.

Es gibt seit Jahrzehnten Fördertöpfe für Leerrohre. Warum liegen die nicht längst im Industriegebiet? Warum hat der Förderantrag solange gebraucht, der jetzt endlich am 27.02.2017 gestellt wurde?

Gerade die Firmen haben hier letztlich mehr Macht als jeder Bürger die Politik in Marsch zu setzen. Warum wird die nicht genutzt?

Es gibt seit Jahren genug Fördergelder, man muss sie nur abrufen und einsetzen.

Andere Städte, wie Schwerte und Dortmund können das ja auch.



 




Donnerstag, 9. März 2017

Die HAGENagentur und ihr AKÜFI*

Es war wieder einmal so weit - BV Sitzung in Hohenlimburg und auch diesmal habe ich es mir nicht nehmen lassen als Gast teilzunehmen.

Die SPD Fraktion hatte drei Anträge für Berchum / Tiefendorf eingebracht, einer beschäftigte sich mit dem Thema Breitband. Hier waren folgende zwei Fragen gestellt worden:

Wurde der Förderantrag "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" fristgerecht am 28.03.2017 gestellt?

Wurde die Befürwortung der Landesregierung eingeholt und liegt der Letter of Intent (LoI) des zuständigen Ministerium bereits vor? 




Die HAGENagentur hat dazu wie folgt Stellung genommen:

Der Förderantrag im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland wurde am 27.02.2017 eingereicht. Zeitgleich wurde das MWEIMH bzgl. der Komplementärförderung um einen LoI gebeten. Eine Antwort lag zum Zeitpunkt der Erstellung dieser schriftlichen Stellungnahme nicht vor.Zur Erläuterung:Im LoI-Verfahren muss eine Kopie des Förderantrages einschließlich des elektronischen Aktenzeichens (eAZ) eingereicht werden. Dieses eAZ wird jedoch erst generiert, wenn der Antrag elektronisch an die vom BMVI mit der Verfahrensabwicklungbeauftragte atene KOM übermittelt wurde. Aus diesem verfahrensimmanenten Grund kann die Bitte an das MWEIMH um einen LoI erst nach Antragstellung gerichtet werden.gez.Röhling


Mich persönlich verwundert ja schon fast nichts mehr was aus dem Hause HAGENagentur kommt, ganz anders jedoch gestern den Bezirksbürgermeister, die Fraktionsmitglieder und die Presse.

Herr Röhling konnte leider krankheitsbedingt nicht vor Ort sein - Böse Menschen behaupten ihm sei wohlmöglich die Goldene Himbeere 2017 nicht bekommen - eine Auszeichnung die ihm bereits jetzt schon zu Teil wurde, da man nicht annimmt, das niemand seine Antwort im Laufe des Jahres noch toppen kann.

Bezirksbürgermeister Voss kritisierte die Art und Weise mit einem Haufen unverständlicher Fremdwörter und Abkürzungen zu antworten auf das Schärfste. Er habe in der Vergangenheit bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht.

Die WAZ hatte am Mittwoch schon einen Kommentar von Volker Bremshey veröffentlicht, der auch die Antwort nicht verstanden hatte.

Ich kann nur sagen, wenn man so klug ist und so viele Fremdwörter und Abkürzungen in einer kurzen Antwort verwendet, warum braucht man dann eigentlich für 50.000 Euro einen Berater um einen Antrag auszufüllen?


Also was wollte uns Herr Röhling denn eigentlich sagen:

a) Der Förderantrag  beim Bund wurde am 27.03.207 fristgerecht gestellt.
b) Die Bereitschaftsanzeige (Letter of Intent LoI)  der Förderung der Landesregierung wurde ebenfalls erbeten.



Nun wir bleiben dran und werden den Fortgang des Verfahrens mit Argusaugen beobachten da schon Gerüchte die Runde machen , die HAGENagentur würde bereits jetzt die Fördergelder vorrangig für das Lennetal verplanen.


(*) Ach ja, fast vergessen  AKÜFI = Abkürzungsfimmel










Mittwoch, 1. März 2017

Hagen wird wach! Dank Nutzung der Förderung des Landes endlich kostenloses WLAN in der Stadteilbücherei Hohenlimburg.


Hier kann man sehen , welchen Vorteil es für die Bevölkerung hat, wenn man Fördergelder des Landes beantragt und nutzt.

Ab sofort kostenloses W-LAN in der Stadtteilbücherei von Hohenlimburg!



Die Stadtbücherei Hagen profitiert regelmäßig von der Projektförderung des Landes NRW für die öffentlichen Bibliotheken. Aktuell wird das Projekt „Stadtbücherei Hagen auf dem Weg in die digitale Zukunft“ umgesetzt. Ein Hauptziel des Projekts ist: Die technische Infrastruktur der Stadtbücherei Hagen soll „auf Stand“ gebracht werden.

Bestandteile des Projekts sind die Einführung von gebührenfreiem W-LAN in der Stadtbücherei Springe und in den Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg, die Überarbeitung sämtlicher PC-Arbeitsplätze für die Büchereikundinnen und -kunden, die Beschaffung von Tablets für Klassenführungen sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Lernsituation durch neues Mobiliar.

Das Land NRW, genauer das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen unter der Ministerin Christina Kampmann (SPD) bezuschusst das Projekt mit 45.000 Euro, das sind neunzig Prozent der Gesamtkosten.

  „Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen“, berichtet Jochen Becker, Leiter des Fachbereichs Bildung.

Ein Rundgang durch die Stadtbücherei Springe zeigt: Erste Bausteine des Projekts sind umgesetzt. Dreißig Arbeitstische wurden  beschafft und im gesamten Büchereiraum verteilt. Diese Arbeitsplätze sind heiß begehrt und insbesondere in den Nachmittagsstunden durchgängig belegt,  zum Lesen, Lernen und Arbeiten. Praktisch ist, dass alle Tische rollbar sind; es können also bei Bedarf schnell Arbeitsmöglichkeiten für kleinere und größere Gruppen geschaffen werden. Eine echte Verbesserung!

„Gibt es hier auch W-LAN?“ Keine Frage, so die Büchereileiterin Andrea Steffes,  wurde in den letzten Jahren häufiger gestellt als diese. Und endlich können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei sagen: Ja! W-LAN ist da!

Ich war am 28.02 persönlich vor Ort in Hohenlimburg in der Stennert Str. 6-8 um das Ganze mal auszutesten - und es funktioniert. 8 ms Ping / Download 3,96 Mbps und Upload 2,04 Mbps sind Zahlen mit denen man leben kann. Und das Ganze kostenlos. Um es nutzen muss man nur die AGB bestätigen und los geht es.

Man kann nur hoffen, das die Stadt Hagen nun öfter mal Fördertöpfe anzapft zum Wohle des Bürgers.





Freitag, 17. Februar 2017

Die CDU , der Stadtentwicklungsausschuß und die HAGENagentur

Mit großer Freude nehmen wir zur Kenntnis, dass Breitband nun auch ein Thema der Hagener CDU zu sein scheint.

Anläßlich der Sitzung des Stadtentwicklungsauschußes am 14.02.2017 hatte die CDU einen Sachstandsbericht "Breitbandinfrastruktur in Hagen" erbeten. Die Fragen, wurden dann von der HAGENagentur beantwortet.

Hier mal ein paar wichtige Erkenntnisse:

Breitbandgenossenschaft Lennetal 

Frage:

"Wieviele Firmen und Privathaushalte sind der Genossenschaft im Lennetal bis Ende Januar beigetreten?"

Antwort:

 "Insgesamt haben bis Ende Januar 25 Unternehmen ihren Beitritt erklärt bzw. einen Letter of Intent abgegeben."

Das ist ja überraschend wenig, wenn man davon ausgeht, dass die Westfalenpost bereits am 10.12.2016 diese Zahl veröffentlicht hat. Siehe hier - Eigentlich mussten es doch bis Ende Januar bereits über 100 Firmen sein?

Ach ja auf die Frage:

"Welche Ergebnisse und Erkenntnisse ergab die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten und der Kabelverlegung?"

lautet die Antwort der HAGENagentur:

"Das Kostenermittlungsverfahren ergab, dass für den FTTH-Ausbau im Lennetal 3 Mio.
Euro aufgewendet werden müssen."

Opps, det wird abba janz schön teuer für de 25 Jenossen, wa?


Förderantrag 

Hier geht man jetzt in Vollen, soll heißen man wird den Bundestopf anzapfen wollen, weil der eine 100 % Finanzierung in Aussicht stellt und man alle Gebiete damit fördern kann. So zumindest der derzeitige Plan. Sollte das nicht funktionieren, wird man was den Ländlichen Raum betrifft wohl doch auf die schon länger bereitliegenden Gelder des ELER Programms zurückgreifen (müssen).


Zum Breitbandkoordinator

Hier fragte die CDU,

Derzeit nimmt der Geschäftsführer der HAGENagentur die Aufgabe des Breitbandkoordinators
wahr. Das Land fördert den Einsatz so genannter Breitbandkoordinatoren mit dreimal 50.000
Euro (2016-2018). Wurde hier ebenfalls ein entsprechender Förderantrag gestellt?

und

Soll der künftige Breitbandkoordinator bei der Stadt Hagen oder bei der HAGENagentur tätig
werden?

Antwort, der HAGENagentur

Derzeit hat die Stadt Hagen keinen Breitbandkoordinator i. S. d. FörAerprogramms. Der Verwaltungsvorstand hat die HAGENagentur lediglich damit beauftragt, ihre bereits im Rahmen der Wirtschaftsförderung aufgenommenen, auf die heimische Wirtschaft bezogenen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Verbesserung der Breitbandinfrastruktur auch auf das übrige Stadtgebiet und nicht wirtschaftsbezogene Aktivitäten auszuweiten. Würde die HAGENagentur die Aufgaben eines·Breitbandkoordinators i. S. d. Förderprogramms wahrnehmen, könnte keine Förderung beantragt werden. Die Förderung für die Beschäftigung eines Breitbandkoordinators wurde aber beantragt. Die Bewilligung steht noch aus.

Die Förderregularien besagen, dass die Stelle bei der Stadt Hagen einzurichten ist. Bei welcher Dienststelle der Breitbandkoordinator "angedockt" wird und wie die Kooperation mit der HAGENagentur ausgestaltet wird, ist derzeit Gegenstand von Gesprächen zwischen Stadt und HAGENagentur.

Was man vielleicht noch ergänzen sollte, die Stelle, die für die Vergabe der Fördermittel zuständig ist, wird sich ganz genau ansehen , welche Qualifikationen der "Breitbandkoordinator" hat. Und nicht nur die.


Der "Ländliche Raum" 

Also Garenfeld, Berchum, Tiefendorf, Holthausen, Delstern und Dahl. Hier wird eine Förderung im Raghmen des Bundesprogramms beantragt. Man sollte trotzdem darauf hinweisen, dass die ELER Förderung, die nach den Petitionen und dem Einsatz Wolfgang Jörg Mdl SPD möglich wurden, als Plan B weiterhin zur Verfügung stehen.


Das Markterkundungverfahren 

Gut das liegt schon länger zurück, aber wer später kommt hat eben auch viele offene Fragen.

Und was lesen wir u.a, in der Antwort:

Wenn Telekommunikationsanbieter Bereiche im Stadtgebiet oberhalb der sog. Aufgreifschwelle (z. Zt. 30 Mbit/s) eigenwirtschaftlich ausbauen, kann ein darüber hinausgehender Ausbau dort nicht gefördert werden. Das kann zu z. T. absurden Situationen führen, z. B. dann, wenn ein TK-Unternehmen in einem Teil eines Wohngebietes VDSL mit 50 Mbit/s ausbaut und der andere Teil in einem weißen NGA-Fleck liegt, der mit Fördermitteln mit FTTH ausgebaut wird. Eine Möglichkeit, TK-Unternehmen zum FTTH-Ausbau zu verpflichten, gibt es derzeit nicht.

Na, da werden sich ja dann die Berchumer freuen dürfen. Auf der einen Seite VDSL und auf der anderen Seite FTTH. Das kann ja was geben.


Und was bringt die Zukunft?

Und zu guter Letzt kommt dann von der HAGENagentur noch folgende Ansage:

Sollte der Förderantrag der Stadt Hagen im Rahmen des Bundesförderprogramms erfolgreich sein, wird eine Ausschreibung erfolgen. Eine der Vorgaben wird eine Prioritätenliste für die Reihenfolge des Ausbaus sein, wobei den Unternehmen aber ein gewisser Spielraum aufgrund ausbautechnischer Notwendigkeiten erhalten bleiben soll. 

Es ist beabsichtigt, die politischen Gremien über Prioritätenliste beraten und abstimmen zu lassen.

Sollte eines der anderen Förderprogramme in Anspruch genommen werden müssen, ist wegen
der nur begrenzt verfügbaren Fördermittel (Förderhöchstbeträge) in jedem Fall die Beteiligung
der politischen Gremien erforderlich, da in diesem Fall wesentlich grundsätzlichere Entscheidungen getroffen werden müssen, nämlich nicht nur über die Reihenfolge des Ausbaus, sondern auch darüber wo ausgebaut wird und wo nicht.


Ah ja...






 







Dienstag, 31. Januar 2017

Interessenbekundungsverfahren

Am 31.01.2017 um 23:59 Uhr endet das Interessenbekundungsverfahren der Stadt Hagen

Mehr dazu finden Sie hier auf der Seite www.Breitbandauschreibungen.de

Es gibt zwei Lose, zum einen das Gewerbegebiet Lennetal und zum anderen alle "Weißen Flecken" der Stadt Hagen ohne das Gewerbegebiet.

Besonders interessant ist das beigefügte Kartenmaterial. Das wird für einige Berchumer sicher mehr als überraschend sein, wenn sie hier sehen, das ihre Gebäudeadresse laut Karte bereits jetzt mit mehr als 30 Mbit/s versorgt sein soll. Und damit natürlich nicht mehr zu den "weißen Flecken" gehört, dessen Breitbandausbau noch im Rahmen der Förderprogramme des Landes oder Bundes gefördert werden.

Wir haben gestern auf schriftliche Nachfrage von der Deutsche Telekom erfahren, das sie in ihrer "3 Jahresplanung für einen Eigenausbau" dieses Gebiet der Stadt Hagen im Rahmen des vorangegangenen  Markterkungsverfahren (MEV) bereits mitgeteilt hatte.

Und auch hier können wir nur wieder auf den noch immer zähen Informationsfluss seitens der HAGENagentur verweisen. Das hätte man schon längst so kommunizieren können.


 








   

Freitag, 27. Januar 2017

Bericht aus der BV vom 26.02.2017


Breitband in Tiefendorf 


Ich hatte gestern Zeit und habe die BV-Sitzung in Hohenlimburg besucht. Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag gestellt bezüglich der Forderung nun endlich bis spätestens 28.02.2017 die Fördergelder für den Ausbau des Breitbandes in Tiefendorf zu stellen.

Die HAGENagentur hatte kurz vorher eine Antwort gegeben und so war man auf Seiten der CDU-Fraktion der Meinung , die SPD solle ihren "Show-Antrag" zurückziehen. Auch die medialen Auftritte der letzten Tage waren der CDU wohl ein Dorn im Auge. Man merkt es ist Wahlkampfzeit.

Überrascht war ich dann aber von der Aussage von Herrn Reinke (CDU), die CDU hätte sich ja immer schon stark gemacht für den Breitbandausbau in Tiefendorf und Berchum.

Hallo? Wie bitte? 

Meine letzten Gespräche mit der CDU und mit Herrn Reinke waren vor der Bürgermeisterwahl , wo der von der CDU unterstützte Erik O. Schulz sich eindeutig gegen eine Verantwortlichkeit in Sachen Breitband für Tiefendorf positioniert hatte. Ich erinnere an die Veranstaltung "In der Höhle des Löwen" die die Bürger für Hohenlimburg damals durchgeführt hatten.

Wie man vor einigen Tagen feststellen konnte, hatte nicht mal der CDU-Kandidat für den Landtag eine blasse Ahnung von dem Breitband -Problem, als er einen Berchumer an dessen Haustüre von sich als Kandidat überzeugen wollte und mit dem Problem konfrontiert wurde.

Die Bürger für Hohenlimburg hingegen haben uns von Anfang an auf lokaler Ebene unterstützt, die SPD durch Wolfgang Jörg auf Landesebene war immer an unserer Seite, etwas was man von der CDU und den übrigen Parteien in Hagen aber nun gar nicht behaupten kann.

Aber zurück zur BV. Vor der Abstimmung folgte eine wortreiche Debatte in deren Verlauf, die Bürger für Hohenlimburg, die SPD aufforderten, nicht dem Wunsch der CDU nachzukommen und den Antrag auf keinen Fall zurückzuziehen.

Und selbst Peter Leisten von der CDU stellte sich gegen seinen Kollegen Reinke, der gegen den Antrag stimmen wollte und es dann auch tat.

Der Antrag wurde letztlich somit doch mit Mehrheit angenommen.

Für uns bei der A-BFT übrigens auch nicht überraschend, dass der Berchumer Norbert Ulrich (CDU) gegen den Antrag stimmte.