Sonntag, 20. November 2016

Es wird schneller gesurft.

Endlich wird schneller gesurft in den Gewerbegebieten Sudfeld und Herbeck.

Nachdem man da ja Gewerbeflächen verkauft hatte und die Käufer dann feststellen mussten, dass wie so oft in Hagen Breitband nur mit 1Mbit/sek verfügbar war (das entspricht etwa einem alten DSL 1000-Anschluß ) hat man wohl ganz ohne Förderung (warum eigentlich?) nun die DOKOM21 dort als Anbieter.

Wie die WAZ mitteilt, hat sich bei einigen Firmen der Durchsatz jetzt verdreißigfacht also auf 30 Mbit/sek. Und das zu Kosten von 150 Euro / Monat plus dem einmaligen "Baukostenzuschuss" in Höhe von 3000 Euro.

Für einen Industriebetrieb sicher Peanuts, für einen kleinen Handwerker schon eine nette Summe, die man erstmal verdienen muss.  In versorgten Gebieten gibt es sowas von der Telekom übrigens für schlappe 45,00 Euro im Monat ohne Baukostenzuschuss und das sind nun auch nicht die Günstigsten.

Die DOKOM21 vermarktet ihr Angebot im Lenntal jetzt "proaktiv", was schon einige Firmen dort von der eben erst gegründeten "Breitbandgenossenschaft" schon Abstand nehmen ließ.

Aber noch hält man auf Seiten der Wirtschaftsförderung an dem Konstrukt fest, die Vorwärtsverteidigung lautet jetzt : "Konkurrenz belebt das Geschäft". Nun, sich mit einem Anbieter wie der DOKOM21 zu messen ist schon mutig.

Na, dann viel Erfolg.

Was ist eigentlich aus dem halbfreien WLAN in der Innenstadt geworden?